Nachmittagstief: Woher es kommt und was dagegen hilft
Es ist halb drei, die Augen fallen zu, der dritte Kaffee zieht nicht mehr. Das Nachmittagstief kennen viele. Meist ist es harmlos, manchmal steckt mehr dahinter. Dieser Ratgeber zeigt mögliche Ursachen und Maßnahmen, die ganz ohne Präparate auskommen. Am Ende ordnen wir ein, wo Valtum allenfalls als Ergänzung in Frage kommt.
Warum sackt die Energie am Nachmittag ab?
Der Körper folgt einem inneren Rhythmus. Neben der Nacht gibt es eine zweite, kleinere Müdigkeitsphase am frühen Nachmittag, auch wenn man gar nichts gegessen hat. Ein schweres Mittagessen mit viel Zucker und Weißmehl kann sie verstärken, weil der Blutzucker zuerst steigt und dann wieder fällt. Dazu kommen zu wenig Schlaf, wenig Tageslicht, Bewegungsmangel und zu wenig Flüssigkeit.
Häufige Ursachen auf einen Blick
- Zu wenig oder schlechter Schlaf. Die meisten Erwachsenen brauchen sieben bis neun Stunden. Wechselnde Zeiten stören den Rhythmus.
- Zu wenig Trinken. Schon leichte Austrocknung macht müde und unkonzentriert.
- Das Mittagessen. Große, fettreiche oder sehr süße Portionen belasten den Kreislauf.
- Langes Sitzen. Wer sich kaum bewegt, wird schneller müde.
- Anhaltender Stress. Dauerspannung zehrt an den Reserven.
- Medizinische Gründe. Etwa Eisenmangel, ein Mangel an Vitamin B12, eine Schilddrüsenunterfunktion, Blutarmut, Schlafapnoe oder eine Depression.
Was Sie selbst tun können
Schlaf
Gehen Sie möglichst zu fixen Zeiten schlafen und stehen Sie zu fixen Zeiten auf, auch am Wochenende. Meiden Sie vor dem Schlafengehen helle Bildschirme und schwere Mahlzeiten. Koffein wirkt viele Stunden. Wer empfindlich ist, lässt den Kaffee ab dem frühen Nachmittag weg.
Essen und Trinken
Leichte Mahlzeiten mit Gemüse, Eiweiß und Vollkorn halten den Blutzucker ruhiger. Trinken Sie über den Tag verteilt Wasser oder ungesüßten Tee. Ein Glas Wasser vor dem Essen ist eine einfache Gewohnheit. Statt Süßem zur Jause eignen sich Obst, Nüsse oder ein Vollkornbrot.
Bewegung und Licht
Zehn Minuten Spaziergang nach dem Essen wirken oft besser als die nächste Tasse Kaffee. Tageslicht hilft, wach zu bleiben. Im Büro hilft es, jede Stunde kurz aufzustehen und sich zu strecken.
Kurze Pause
Ein Nickerchen von 10 bis 20 Minuten kann erfrischen. Längeres Schlafen macht oft benommen und stört die Nacht.
Wann zur Hausärztin oder zum Hausarzt?
Gehen Sie zur Ordination, wenn die Müdigkeit länger als einige Wochen dauert, plötzlich stärker wird oder mit weiteren Beschwerden einhergeht, etwa Gewichtsverlust, Atemnot, Herzklopfen, ausgeprägter Blässe, Kälteempfindlichkeit, gedrückter Stimmung oder lautem Schnarchen mit Atemaussetzern. Dort lassen sich unter anderem das Blutbild, Eisenwerte (Ferritin), Vitamin B12 und die Schilddrüsenwerte prüfen. Nehmen Sie Eisen oder B12 nicht auf Verdacht, sondern erst nach einer Messung, denn zu viel Eisen kann schaden. Bringen Sie zum Termin mit, seit wann die Müdigkeit besteht, wie viel Sie schlafen und was Sie an Präparaten und Medikamenten nehmen. Wer wenig Fleisch isst oder vegan lebt, sollte das erwähnen.
Was ist mit B6 und B12?
Für Vitamin B6 und Vitamin B12 ist in der EU die Aussage zugelassen, dass sie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen. Am sinnvollsten ist das bei unzureichender Versorgung. Wer abwechslungsreich isst, deckt den Bedarf meist über die Nahrung, bei veganer Ernährung ist B12 die Ausnahme und gehört kontrolliert.
Valtum enthält diese drei Nährstoffe plus Shilajit und Ashwagandha KSM-66®. Für die beiden Pflanzenstoffe gibt es keine zugelassenen Gesundheitsangaben, und zu Ashwagandha hat das deutsche BfR auf mögliche Risiken hingewiesen. Wollen Sie ein Fruchtgummi als Ergänzung probieren, lesen Sie vorher die Seiten zu den Zutaten, zur Verträglichkeit und zur Anwendung. Es ersetzt weder Schlaf noch die ärztliche Abklärung.
Mythen rund ums Nachmittagstief
- „Es kommt nur vom Essen.“ Ein Teil ist natürlicher Rhythmus, das Essen kann ihn verstärken.
- „Mehr Kaffee löst es.“ Koffein hilft kurz, stört aber oft den Schlaf, und das Tief kommt am nächsten Tag wieder.
- „Energydrinks sind die Abkürzung.“ Sie enthalten viel Zucker oder Süßstoff und Koffein, danach folgt oft ein stärkeres Tief.
- „Ein Präparat ersetzt Schlaf.“ Dauerhaften Schlafmangel gleicht kein Nahrungsergänzungsmittel aus.
Ein Plan für zwei Wochen
- Fixe Schlafenszeiten, mindestens sieben Stunden.
- Ein Glas Wasser vor dem Mittagessen und über den Tag genug Flüssigkeit.
- Leichtes Mittagessen, keine Zuckerbombe zur Jause.
- Zehn Minuten Bewegung an der frischen Luft nach dem Essen.
- Abends notieren, wie die Energie am Nachmittag war. Ändert sich nichts, gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.
Wichtig zum Schluss: Gerade Schlafapnoe, bei der die Atmung im Schlaf aussetzt, ist eine häufige und gut behandelbare Ursache für Tagesmüdigkeit. Wer nachts oft aufwacht oder morgens wie gerädert ist, sollte das ansprechen.
Wenn Sie zusätzlich zu Schlaf, Ernährung und Bewegung ein Fruchtgummi ausprobieren möchten: Informationen zu Valtum finden Sie auf der offiziellen Seite.
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